Führen mit Gewaltfreier Kommunikation

Empathie ist als Kernkompetenz  erlernbar

Anbieter von Führungskräfteseminaren gehen neue Wege [zu lesen im MANAGEMENTSTANDARD - Ausgabe November 2014]: ging es früher um das Anwenden von definierten Führungsinstrumenten und dem Folgen theoretischer Modelle  gehe  Konzerne, wie Lufthansa, neue Wege. Wenn Führungskräften elementare Kernkompetenzen wie beispielsweise Sinn, Selbstwahrnehmung, Verantwortung und eben auch Empathie vermittelt werden, klingt das wie Musik in meinen Ohren.

Diese Kompetenzen von Führungskräften wären mir -  in meiner ehemaligen Aktivzeiten in Mittleren Management von Konzernunternehmen -  sehr gut bekommen. Noch dazu, wenn in Fortbildungsmodulen von insgesamt 10,5 Tagen  davon 1,5 Tage Gewaltfreie Kommunikation vermittelt wird.  Wie hätte noch vor 20 Jahren in Wirtschaftstrainings Das Geschenk von Empathie erlebenSelbstliebe als Grundlage von Empathie und Selbstempathie  vermittelt werden, geschweige denn Akzeptanz für solchen "Gefühls-Firlefanz" gefunden können?

Empathisches Top-Management bei Daimler-Benz... ein Traum?

Ein  in gehobener Position der Lufthansa tätiger Trainingsteilnehmer berichtet, dass sich nicht das Arbeitsklima wesentlich verbessert hat - sondern auch die Menschen produktiver und zufriedener geworden sind. Wen wundert's? Die Vorstellung, dass  Top - Manager von Konzernen an ähnlichen Trainings in 20 Jahren selbstverständlich teilnehmern, finde ich im Moment schwindelerregend. Welche Konsequenz hätte es, wenn Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender von Daimler-Benz AG das Geschenk von Empathie erlebt, Gewaltfreie Kommunikation oder gar Selbstliebe als Grundlage von Empathie und Selbst-Empathie im beruflichen und im privaten Kontext umsetzt?

Ich freue mich darüber, was jetzt schon möglich ist und darüber, was noch nicht ist, aber eintreten kann.

13.11.2014

 

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